Nur wenn’s wenig Arbeit macht

Da bin ich seit Tagen vollkommen demotiviert, um anspruchsvolle Texte für meinen Blog zu schreiben und schon geistert in meinem Kopf die nächste Schwachsinnsidee, für die ich eigentlich gar keine Zeit habe. Warum ich es dann trotzdem gleich sagen werde? Keine Ahnung, ich bin halt so.
Aber schnell zur Sache, denn die Sonne lacht mich schon [...]

Posted at 2 on 5/14/08 | 3 comments | Filed Under: Uncategorized | read on

Aktuelles Ärgernis

Mehr Indizierungen und Verbote sind kein Jugendschutz, sondern plumpe Einschränkungen und Schikane für alle Erwachsenen, die - wie bekannt - erwachsen sind und nicht jugendlich.
Aber Beschweren bringt ja eh nichts.

Posted at 9 on 5/9/08 | no comments; | Filed Under: Kram | read on

About

…ist ein ruhiger, zurückhaltender Mensch. Er besucht eines der letzten deutschen Jungengymnasien, wohnt in Rheinland-Pfalz, geboren in Hessen als Kind der Wende, wenn man es so nennen möchte.
An seine unbekümmerte Kindheit erinnert er sich gerne und manchmal viel zu gerne zurück. Analysiert an seiner Vergangenheit jedoch auch sein heutiges Wesen. Doch nicht nur sein eigenes Ich muss sich vor der kalten Beobachtung fürchten, auch seine Mitmenschen sollten es vielleicht tun. Dieses Bestreben, das menschliche Sein zu begreifen, kann auf seine schriftstellerische Ambitionen zurückgeführt werden, die er zur Zeit als Journalist auslebt.
Er bezeichnet sich selbst als Melancholiker, mag den damit verwandten Begriff der Depression jedoch überhaupt nicht. “Reflektion des eigenen Ichs” klingt bedeutend besser. Für ihn hat der Begriff der Melancholie etwas zu tiefst künstlerisches. Er weiß jedoch nicht genau warum.
Seine früheren, flachen Vorbilder wie Fußballspieler oder Schauspieler hatte er schon lange abgelegt und durch die Menschen ersetzt, mit denen er sich identifizieren kann bzw. irgendwann einmal identifizieren will. Unter diesen Idolen befinden sich zumeist Schriftsteller, wie Büchner, die schon lange tot sind und für ihn ein gewisses Genie verkörpern. Heutige, reine Unterhaltungsliteratur beginnt er immer mehr zu verachten und zu hassen und will selber die Charakteristika längst vergangener Epochen wiederbeleben. Diesem Vorhaben entgegen steht sein falscher Perfektionismus, der ihn am Beginn eines Manuskripts hindert.
Doch er ist auch ein ganz normaler Jugendlicher, der sich erst einmal daran gewöhnen muss, dass er den Begriff “Jugendlicher” schon bald durch den des “Erwachsenen” bzw. “jungen Erwachsenen” ersetzten sollte. Er frönt dem deutschen, englischen und französischen Rock und Punk, schaut allerlei verschiedene amerikanische Serien (am liebsten im Original), ist nicht zuletzt ein begeisteter Gamer und generell medien-geil.

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