Das Ende…

Dezember 5, 2008 von Ulf

… der Neuanfang.

Da soll alles besser werden. Ob’s wirklich besser wird… lassen wir uns überraschen. Wäre nett, wenn die Links aktualisiert werden würden. Schon mal dafür Danke im Voraus; auch für’s Lesen.

Ja, ich bin zu faul, um was zu schreiben

November 23, 2008 von Ulf

Und überlege (nicht ganz so) insgeheim, diesen Blog einzustellen.

Schwarze Milch der Frühe

November 19, 2008 von Ulf

Was soll man dazu noch groß sagen? Ein geniales Gedicht, das mir bei dieser Lesung die Kehle zuschnürt, meinen Puls erhöht und bei dem mir schlecht wird. So etwas schafft nur die Todesfuge.

Fußball ist jetzt nur noch blöd

November 14, 2008 von Ulf

Merkwürdig. Dem neuen Fußballmanager nach können Trainer (bzw. Manager), das Spiel über einen Live-Text im Internet verfolgen. Erstes Problem: Ich mag diese Live-Ticker überhaupt nicht, was auch damit zusammenhängen könnte, dass mir das Bundesliga-Geschehen ziemlich schnuppe ist, wenn’s um die echte geht, in der es nicht von mir abhängt, ob mein Verein Meister wird. Zweites Problem ist nun mal auch, dass das Mittendrin-Gefühl vollkommen abhanden kommt, weil welcher Trainer sitzt am Spieltag im Stadion (oder im Büro oder im was-weiß-ich-nicht-was) vorm Laptop?

Da, wo der alte Textmodus noch absolut chronologisch den Spielablauf wiedergab und so ein bisschen wie ein Moderator klang, wird im neuen hingegen erst gesagt, dass ein Tor geschossen wurde und anschließend erklärt wie es dazu kam. Wer will das dann noch lesen?!

Alles in allem kann ich dieser Wertung zustimmen.

Dying is fine

Oktober 30, 2008 von Ulf

Einfach toll dieses Lied. Sehr traurig, aber doch nicht ohne ein bisschen Hoffnung.

Eine ganz normale Zugfahrt

Oktober 26, 2008 von Ulf

Jeder, der viel mit dem Zug reist, wird das pure, inspirierende Gefühl von Gedanken kennen.

Ich würde mich zwar nicht unbedingt als Vielreiser bezeichnen, aber ich habe in diesem Jahr mit Sicherheit auch schon 4000 Kilometer mit der Bahn zurückgelegt. Und wenn man eben auf seinem Fensterplatz sitzt, mit der neuen Neon in der Hand und die Musik wahllos vom iPod in beide Ohren geführt bekommt, fühlt man sich mit seiner gesamten Gedankenwelt absolut alleine. Selbst wenn das ganze Großraumabteil mit Leuten zugestopft ist, die immer mal wieder in Bewegung sind, telefonieren, sich unterhalten oder – wie ich -  sich mit MP3-Player und Zeitung im Sitz verkriechen.

Die Gedanken schweifen ab – unweigerlich. Irgendwann tun sie es immer. Man reflektiert über das kürzlich Geschehene, wie etwa den für mich letzten Workshop der du-machst-Redaktion, die ich zum Ende des Jahres verlassen werde (wegen Abi-Vorbereitung). Ich habe mich von liebgewonnenen Kollegen verabschiedet, da ich sie womöglich nie wieder sehen werde. Selbst wenn es noch zwei Monate sind, bis meine Mitarbeit zu Ende ist: Ich habe das Gefühl, dass dieses Kapitel jetzt schon abgeschlossen ist und mit ihm auch meine journalistische „Karriere“. Denn eine Frage hängt über meinem Kopf, schwebt dort schwerfällig um ihn herum:

Bin ich ein guter Journalist?

Nein, auf keinen Fall; das bin ich sicherlich nicht. Meine Schreibe mag nicht schlecht sein, mir persönlich gefällt sie sogar sehr gut, aber das macht aus mir keinen guten Journalisten. Mir fehlt etwas, dass man Mut zur Überwindung nennen könnte. Anstelle dessen habe ich ausreichend Angst vor dem Scheitern. Ich habe in meinem gesamten Leben noch kein Interview geführt, keine Vor-Ort-Reportage geschrieben. Angst vor dem Unbekannten mag dort zu kleinen Teilen mit hineinspielen, genauso die Tatsache, dass ich nicht zu den redselgisten Menschen dieses Landes gehöre. Doch im Grunde hab ich Angst davor, die falschen Fragen zu stellen und so ein schlechtes Interview abzuliefern oder bei einer Reportage auf die falschen Aspekte zu achten und mit einem schlechten Artikel auf ewig gebrandmarkt zu sein.

Alles, was ich hier schreibe, entsteht aus einem Anflug vollkommener Emotionalität, in der ich erkenne, dass diese Ängste, die ich habe, vollkommen irrational sind. Ich könnte eigentlich ohne Probleme ein guter Journalist sein. Merkwürdig, dass die Erkenntnis der irrationalen Angst in einem Zustand der Irrationalität entstanden ist.

Und genau dieser Widerspruch wird es sein, der mich morgen früh wieder genau so denken lassen wird wie ich es sonst auch tue; unbeeinflusst von Abschied, den (leicht manipulativen) Texten der Neon, der zufällig einfach passenden Musik und dem vollen Zug, in dem ich doch für die letzte halbe Stunde völlig für mich alleine war.

Was Ulf so alles hasst #1

Oktober 20, 2008 von Ulf

Folgendes Smilie hasse ich abgrundtief:

;-(

Mal ganz von der dämlichen Strichnase (die nervt!) abgesehen, stört mich der Widerspruch zwischen dem schelmischen Augenzwinkern und dem traurigen Mund. Wer würde denn ernsthaft so einen Gesichtsausdruck machen?! Und welche Emotion drückt das Gesicht aus? Ich bin traurig, aber eigentlich freut es mich und ich mach mich drüber lustig?
Naja, verstehe jemand die heutige Chat-Kultur…