Wo wir schon mal bei Melancholie sind.
Aus ihren Augen werden Tränen gepresst
Weil sie nicht wissen, was geschieht
Wenn man diese Welt verlässt
Und ins Nichts flieht.
Dort gibt es keine Sehnsucht, keine Liebe
Keine Guten, keine Bösen, keine Helden, keine Diebe
Keine Hölle, kein Paradies oder Fegefeuer
Keinen Gott und auch keinen Teufel
Keines davon hat im Nichts Bestand und Dauer
Besonders nicht die Geißel der Menschheit, Trauer
Jemand Schreckliches hat mal gemeint
Der Tod sei der Beginn der Unsterblichkeit
Recht muss ich ihm geben ruhlos
Nichtexistenz ist endlos
Schlagworte: gedicht, lyrik, melancholie
Mai 7, 2008 um 3:27 |
Ist das von dir?
Wenn ja, Respekt!
Mai 8, 2008 um 9:45 |
im Jenseits möchte ich doch, dass es das Paradies gibt. Dafür würde ich gerne ein wenig Trauer in Kauf nehmen.Der Beginn der Unsterblichkeit liegt da, wo du etwas getan hast, das dich unsterblich macht. Z.B eine kleine Blume nur bewundert, anstatt sie gepflückt zu haben.
Mai 9, 2008 um 5:42 |
Ich glaube nicht an das Paradies. Ich würde gerne daran glauben, aber ich kann es nicht. (Das ist die zentrale Aussage meines Gedichts).