Archiv für die Kategorie ‘Literatur’

Schritt ins Nichts

Mai 7, 2008

Wo wir schon mal bei Melancholie sind.

Aus ihren Augen werden Tränen gepresst
Weil sie nicht wissen, was geschieht
Wenn man diese Welt verlässt
Und ins Nichts flieht.

Dort gibt es keine Sehnsucht, keine Liebe
Keine Guten, keine Bösen, keine Helden, keine Diebe
Keine Hölle, kein Paradies oder Fegefeuer
Keinen Gott und auch keinen Teufel
Keines davon hat im Nichts Bestand und Dauer
Besonders nicht die Geißel der Menschheit, Trauer

Jemand Schreckliches hat mal gemeint
Der Tod sei der Beginn der Unsterblichkeit
Recht muss ich ihm geben ruhlos
Nichtexistenz ist endlos

Ulf mag Diogenes

April 24, 2008

Obwohl ihn die alte Rechtschreibung ein bißchen stört. Ahhh…

Kleines Literaturrätsel #1

Februar 26, 2008

Als Entschädigung für meine lange Abwesenheit, gibt’s hier ein kleines Rätsel. Der Preis besteht aus einem Gefühl des erhabenen Wissens, mit dem ihr überall angeben dürft. Mehr kann ich euch leider nicht bieten, aber ich hoffe trotzdem, dass einige Leute mitmachen.

“So wollen wir Genies werden!”

Wer sagt das und in welchem Stück wertvoller Literatur? Übrigens: Wer googlet, für den gilt “So wollen wir zum Teufel gehen!”. Nur nicht “wir”, sondern “er”, respektive “sie”. Und dann müsste es selbstverständlich auch “soll” heißen…

Fleischfresser liest vor…

Februar 20, 2008

… zumindest hoffe ich das. Vielleicht habt ihr’s hier ja schon gehört (falls es bei euch funktioniert, bei mir leider nicht). Aber Hagen hat eine meiner Kurzgeschichten vorgelesen und das Ergebnis mitgeschnitten. Und das Ergebnis ist genial!
Und jetzt versuche ich mich selber mal am Vorlesen, obwohl die leicht verstopfte Nase etwas stört und das Lernen für Matheklausur gerade nur eine kurze Pause hat.

Ihr könnt den Text jetzt auf keinverlag.de anhören, allerdings müsst ihr dazu angemeldet sein (was im Übrigen kostenlos ist)
Wer sich nicht extra anmelden will, kann sich das auch gerne auf last.fm anhören. Da kann man es sich auch gratis downloaden.

Fleischfresser schreibt

Februar 17, 2008
Ich habe mich heute spontan dazu entschlossen, meinen Über-mich-Text zu ändern. Das ging auch ganz schnell. Dann hab ich mir überlegt, meine Geschichten, die ich bis jetzt geschrieben habe, hier auf meinem Blog zu veröffentlichen. Und das habe ich dann auch gemacht. Zu lesen hier.
Da sind zum Großteil ältere Geschichten, aber es ist auch eine neue (”Wolkenfabrik”), die ich heute geschrieben hab, dabei. Die Idee kam mir auf der Rückfahrt von Aachen (ich glaub, ich hab den Exkurs irgendwann mal erwähnt). Dann hab ich mir noch überlegt, die Texte auch gleich noch bei keinverlag.de einzustellen, was ich dann (bis auf eine Ausnahme) gemacht habe.
So war Tag zwei nach der Facharbeit schon wieder ein bisschen produktiver als der gestrige, der vornehmlich aus Schlafen und Serien gucken auf ProSieben bestand. Vielleicht fange ich ja dann morgen schon mit meinem ersten Manuskript an, aber wohl eher nicht.

Irgendwie doofes Wetter

Oktober 21, 2007

Es ist grau, regnet und ist einfach ungemütlich kalt. Dafür riecht es langsam schon so ein bisschen nach Winter. Keine Ahnung, wie ich den Geruch beschreiben sollte. Etwas schwerer, miefiger, wenn auch nicht wirklich schlecht riechend. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Schnee, der sich dann auf diese wunderbare Weise mit dem grauen, wolkenverdeckten Himmel beißt.

 

Ähmm, Moment. Ach das mit dem Wetter habe ich falsch verstanden. In diesem Post ist von Waffenwetter die Rede. Dem neuen Buch von Dietmar Dath, das ich zurzeit lese. Bitte beachten, dass ich erst auf Seite 38 bin, aber ich hoffe, dass es noch sehr viel besser wird, denn zurzeit würde ich es am liebsten in die Ecke werfen.

Dath macht es dem Leser wirklich schwer. Denn der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin (ich liebe dieses Wort) Claudia geschrieben. Er spiegelt also ihre Gedanken wieder. Aber warum deshalb alles durchweg kleingeschrieben ist, die alte Rechtschreibung vorherrscht und Sätze immer wieder nicht beendet werden, kann ich mir dennoch nicht erklären oder wie denkt man bitte kleingeschrieben oder in alter Rechtschreibung. Und ja, ich kann dieses sprachliche Mittel zur Darstellung verstehen und es macht den Charakter auch irgendwie interessant, aber es ist unheimlich nervig, wenn auf jeder Seite, zwei bis drei Sätze ins Leere laufen. Da hab ich dann auch keine Lust mehr immer zu überlegen, wie die wohl enden. Und der Charakter von Claudia kommt mir auch ein bisschen komisch vor. Ja, klar. Man verhält sich der besten Freundin anders gegenüber, als dem Großvater (obwohl zu ihm auch eine etwas engere Beziehung herrscht) oder dem heimlichen Geliebten, aber ich finde es wirkt nicht echt…

 

Meine einzige Hoffnung besteht, wie gesagt, dass es dann auch in diesem Buch schneit und sich der Schnee dann auf diese wunderbare Weise mit dem grauen Anfang beißt.

Homo-Zauberer

Oktober 20, 2007

Es ist also wahr. Dumbledore ist (war) schwul. Gut, er hat niemals wirklich existiert, aber das ist eine Nachricht, die die Menschen wirklich interessiert.

Was JKR da bei einer Lesung in Amerika verkündet hat, wird weitreichende Auswirkungen haben, denke ich zumindest. Immerhin sprechen wir bei Dumbledore über den besten Zauberer aller Zeiten. Sie merken, hier spricht der Potter-Freak in mir. Mir macht es persönlich nichts aus, dass Dumbledore schwul war, aber ich finde, dass es zu “echt” für die Harry Potter-Bücher ist. Es fügt sich nicht so gut in die Welt ein und wirkt, meiner Meinung nach, etwas fehl am Platz. Vielleicht halte ich Harry Potter einfach für nicht allzu realitätsnah. (Hab ich das eben wirklich gesagt?)

Und außerdem, was weiß ich schon von Homosexualität bzw. was will ich persönlich davon wissen?

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,512613,00.html

PS: Ich wollte es immer schon mal schreiben. Die Diskussion, die trotz der späten Stunde geführt wird, finde ich wesentlich interessanter als meinen Post.