Archiv für die Kategorie ‘Private’

Quaaaak

Juni 29, 2008

oder: Ein Frosch erzählt.

Ihr fragt euch doch sicherlich, warum der Blogger hier so selten schreibt. Oder etwa nicht? Er ist nun mal faul. Außerdem hat er einiges zu tun. Artikel wollen geschrieben, Geld verdient werden. Da bleibt ihm leider nicht allzu viel Zeit, um hier etwas zu schreiben.
Denn neben der Arbeit für du-machst.de und eine neu gegründete Schülerzeitung, für die er sich in die unbekannten Gefilde des Layouting wagt, will er sich seit neustem eine tolle Digital-Spiegelreflexkamera kaufen, die leider nicht ganz billig ist. Denn mit so einer hat er mich fotografiert und er findet es echt gelungen; abgesehen davon, dass die Umgebung doch trister als gedacht ist. Aber er mag mich. Sonst hätte er mich ja auch nicht diesen Eintrag schreiben lassen.

So kann mir jemand sagen, wo der nächste Teich ist?

Also… *schnarch*

Juni 18, 2008

Ja, ich bin schnell gelangweilt. Deshalb auch das häufige Design-Wechselspiel. Immerhin gefällt mir das Aktuelle schon mal sehr gut und dürfte auch ganz gut zu lesen sein.

“Gähn” umschreibt meine derzeitige Vitalität sehr gut. Ich bin einfach müde; ganz egal, ob ich 5, 6 oder 8 Stunden schlafe. Wenn’s nur die Müdigkeit an sich wäre, würde es mich auch nicht weiter stören, aber sie geht so weit, dass ich meinen Nachmittag zunehmend in meinem Bett verbringe und wie im heutigen Fall den Anfang der Telefonkonferenz (du-machst.de) verpasse (und mit Anfang meine ich eine halbe Stunde…).

Vielleicht macht mein Unterbewusstsein auch einfach nur schon Ferien. Es ist ja immerhin nur noch eine Woche, bis sie wirklich anfangen. Hoffentlich ändert sich das mit der Müdigkeit bis dahin, ich habe nämlich einen Plan. Den verrate ich hier allerdings noch nicht, sonst muss ich wieder die übliche Schmach über mich ergehen lassen, wenn ich es doch nicht gemacht habe.

Von Zeit und Aphorismen

Januar 10, 2008
Er war ein wenig hektisch. Die Euphorie, die ihn den Tag über begleitet hatte, verlor sich langsam in den Tiefen der Pflichten, die noch zu erledigen waren. Die Euphorie hatte drei Gründe, denn gestern war seine neue Xbox 360 gekommen, die er sich erst heute genauer anschauen konnte. Außerdem hatte er heute seine Fremdsprachenklausuren zurückbekommen, die den Nachmittag beinahe irreal schön gemacht hatten.
Die Pflichten waren in erster Linie allerlei Arbeiten für die Schule, die aufgrund des ersten Euphoriepunktes bis jetzt warten mussten. Er stöhnte laut auf. Sogar die Notiz, was er alles aufhatte, ließ in seinen Gedanken einen riesigen Papierberg auf ihn niederstürzen. Hätte er doch nur schon etwas früher angefangen und nicht seine Zeit mit der Aufzucht eigenartiger, niedlicher Wesen vergeudet. Aber Zeit, die man mit solchen eher anspruchslosen Beschäftigungen - und er fand es doch sehr anspruchslos - verbrachte, ließen ihn ruhig werden und über so manche Dinge nachdenken. Das heutige Ergebnis bestand aus einem kleinen Aphorismus, bei dem er sich wie immer nicht so sicher war, ob er ihn sich tatsächlich ausgedacht hat oder ihn mal irgendwo aufgeschnappt hatte und ihn nun für sein eigenes hielt.
Ein Mann hat eine Frau erst dann verdient, wenn er denkt, dass sie etwas Besseres als ihn verdient hat.

GG

Dezember 1, 2007

Es ist schon irgendwie lustig, wenn man sein 1500 Seelendorf im Internet findet. Sei es nun die Homepage seiner ehemaligen Grundschule, die erschüttende Meldung, dass sich HARIBO nun doch für Rheinbach (Standort meiner neuen Schule) entschieden hat oder über den schon etwas älteren Skandal des Zentrums für Nachrichtenwesen der Bundeswehr (das noch bei uns beim Industriegebiet sitzt).

Tja, bei “so viel” Aufmerksamkeit wird man gleich ein wenig stolz.

Wie süß

November 28, 2007

Lehrer sind ja ein lustiges Völkchen. Wollten unerklärlicherweise auch nach dem Abitur noch mal zurück an die Schule und da den größten Teil ihres Lebens verbringen (für mich völlig unerklärlich) und wissen meistens immer sehr viel über ihr Fach (wobei auch das nicht immer zutrifft).

Und gelegentlich finde ich Lehrer sogar niedlich. Das hat mit diesem vollkommen irrationalen Meinung zu tun, ihr Fach wäre interessant. Und besonders süß wird es, wenn sie die Schüler unbedingt davon überzeugen wollen. Davon gab’s bei mir heute wieder viele Stunden. Hat wohl auch damit zu tun, dass mich so wenige Fächer interessieren. Eigentlich ist es nur eins. Aber hier und heute meine Top3-Langeweile-Unterrichtsfächer:

Auf Platz 3:

Latein, die für unsere Zeit wohl unnützeste Sprache. Ich hatte dieses Fach fünf geschlagene Jahre lang, hab das Latinum mit einer eins erworben (ohne in der 11 auch nur ein einziges Mal für eine Klausur geübt zu haben) und könnte jetzt nicht einmal mehr einen Satz in der 20 Lektion des Felix-Lehrbuchs übersetzen. Die davor würde ich vielleicht doch noch schaffen.

Auf Platz 2:

Kunst. Hat wohl damit zu tun, dass ich nicht malen kann. So nächster Platz…

Und letztendlich auf Platz 1:

Religion oder Philosophie für Arme, wie ich es gerne nenne. Außerdem hat, meiner Meinung nach, kein anderes Fach eine solche ungewollte Wirkung wie dieses. Denn durch diese Theologie bin ich irgendwie zum Atheisten geworden. Und das kann ja wohl nicht der Sinn dieses Unterrichts sein, oder?

Ursprung und Lösung aller Probleme

November 18, 2007

Wer nur halbwegs Fan der Simpsons ist, weiß auf welches Thema sich dieser Post bezieht. Und Hagen wird sich vielleicht ein bisschen verarscht fühlen, da er mir vor ca. vier Stunden noch erzählt hat, dass es nicht gut/interessant ist, einen Post über den eigenen Alltag zu schreiben. Also auf diesem Weg schonmal: Tut mir leid.

Alkohol ist was Schönes. Das kann ich als Gelegenheitstrinker ohne große Gewissensbisse sagen. Soll heißen, ich trinke selten und wenig. War übrigens auch noch nie wirklich betrunken. Gut für Kopf und Leber, denke ich zumindest. Aber mir fällt doch immer wieder auf, dass man ohne Alkohol einfach nicht so viel Spaß hat, wie mit ihm. Geht mir zumindest so. Und da ich wirklich nur selten trinke heißt das auch, dass mich seltener amüsiere bzw. wie heute einfach nicht auf schlechte Musik abtanzen kann.
Obwohl so ganz stimmt das ja auch nicht. Immerhin war’s bei LA in Concert sehr voll und die eigentliche Möglichkeit sich zu bewegen, bestand im Pogo oder wild auf und abzuspringen. Wobei ich mir bei beidem irgendwie doof vorkomme, wenn ich nüchtern bin. Man könnte sich natürlich einfach etwas Alkoholhaltiges kaufen, aber 1,50 € für ne kleine Flasche Bier? Haha, nein danke! Dann bin ich lieber nicht gut drauf und bin ruhig. Und es macht auch einen Heidenspaß bei der Band, die einem wahrscheinlich auch mit Alkohol nicht gefallen hätte, ganz dreist mitten im Zentrum - genau im Blickfeld des Leadsängers - mit verschränkten Armen zu stehen und einen richtig langweiligen Gesichtsausdruck aufzusetzen. Also einfach an King of Queens denken, schon hat man den perfekten Ausdruck und dann nur noch Blickkontakt herstellen. Ist wirklich lustig, muss man mal selber versucht haben.

Im Nachhinein, wäre ich mit Alkohol im Kreislauf vielleicht auch noch ein bisschen länger geblieben, aber in dem doch für über 400 Leute etwas kleinem Raum wurde es nach den ersten beiden Auftritten einfach zu stickig. Und da die Band, für die ich gekommen war, auch schon als erste aufgetreten ist, hat mich sowieso nicht mehr so viel gehalten. Ist auch besser für die Leber, denn ich hätte bestimmt doch noch ein Bier geholt. Denke ich zumindest.

PS: Ist es normal, dass ich von diesem Post allein schon Durst bekomme?

Vom Winter und laufenden Nasen

November 9, 2007

Sich zu lange mit Krankenhausserien zu beschäftigen macht mich krank. Nicht das Scrubs schlecht wäre, aber ich bin wirklich krank. Kaum Stimme, eine Nase, aus dem Nasensekret (das Wort ist mal eine coole Alternative zu Rotze) wie Wasser läuft, wegen dem ständigen Putzen eine trockene und rote Nase, Gliederschmerzen. Eine wunderbare Grippe. Dennoch, im Gegensatz zu meinem Bruder - mit denselben Problemen -, in die Schule gegangen und sich gequält. Und dann auch noch in Deutsch einen Vortrag gehalten. Unkonzentriert und mit aussetzender Stimme. Naja, aber ich glaub, meine Lehrerin hatte Mitleid mit der Rotnase…

Bald ist Weihnachten und wenn ich bis dahin noch erkältet bin, kann ich ja als Rudolph the Red-Nosed Reindeer arbeiten. Den richtigen Vornamen hab ich ja schon (ähmm, also dritten Vornamen).

Ach, und wo wir gerade bei Weihnachten sind. Heute hat es geschneit. Richtig schön. Nur zehn Minuten, aber dann auch richtig. Leider war es vorher schon zu nass, als das der Schnee liegen geblieben wäre. Sprich: Nass-kaltes Wetter statt weißer, idyllischer Winterlandschaft. Das tat der Erkältung nicht ganz so gut, besonders der Wind war eine wahre Wohltat. So wunderbar kalt, ich hab auch kein bisschen gefroren. Nein, gaaaaaaaaaar nicht!

Und da ich nicht so auf Medizin stehe, mach ich es halt auf die traditionelle Weise. Ganz warm anziehen, viel Trinken, Tee trinken und früh ins Bett gehen. Dann natürlich noch Scrubs gucken. Macht im warmen Bett gleich doppelt so viel Spaß. Aber wie ich dann nur gesund werden soll…