Für die Straße

Oktober 17, 2008 von Ulf

Wie wird wohl die Sicherheitsanmerkung im Intro von Need for Speed Undercover lauten?
Dem Vorgänger nach, müsste es „Es wird Zeit die Rennen wieder auf die Straße zu bekommen, denn wir haben dummerweise etwas zu spät bemerkt, dass das Spiel auf Rennstrecken nur halb so viel Spaß macht!“ heißen.

Ich wäre sicherlich ein genialer Werbetexter. Konsumenten mögen Ehrlichkeit – glaub ich zumindest.

Mega-tolles-super-eigentlich-gar-kein-echtes-Geburtstagsgeschenk

Oktober 14, 2008 von Ulf

Eigentlich kann meine Englisch-Lehrkraft (Name auf diesem Foto unkenntlich gemacht) gar nicht wissen, dass sie meine erste Einser-Klausur, die für die Abiturzulassung relevant ist, genau an meinem Geburtstag entgültig benotet hat, aber irgendwie ist es trotzdem (oder gerade deswegen so) cool. Selbst wenn ich die Klausur erst sechs Tage später bekommen habe.

Wuhuu, eine Eins!! :D

Wieder Ferien haben will

Oktober 12, 2008 von Ulf

Ähm verdammt. Morgen ist wieder Schule!

Und das schreibe ich um kurz nach 2 Uhr in der Nacht, in dem Wissen, dass ich wohl erst in zwölf Stunden wieder ansprechbar sein werde… irgendwie doof.

Naja, immerhin war der letzte Ferienabend sehr lustig.

Gefühls-Ausdruck-Problem

Oktober 9, 2008 von Ulf

Wow, ich bin echt gut gelaunt. Wurde vorhin von Freunden überrascht und es hat mich echt gefreut. Dummerweise habe ich nicht das Gefühl, dass ich das auch wirklich gezeigt habe. Also doch, ich glaube, ich hab schon gezeigt, dass ich glücklich bin, immerhin war ich es. Aber ich bin halt einfach eine stille Natur, die sowas wohl nicht so ausdrückt. Hmm, das macht irgendwie keinen Sinn… nun gut, wenigstens für mich.

Zumindest ließen mich Aussagen am Schluss wie „Ich hoffe, du hattest Spaß“ verdutzt vermuten, dass ich meine Emotionen nicht so wirklich zum Ausdruck gebracht habe. Das stört mich, sogar sehr. Und wenn ich ganz ehrlich bin: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das in meinem ganzen Leben irgendwann ändern wird. Ziemlich doof…

Aber es trifft sich gut, dass ich heute erfahren habe, dass  jemand meiner Überraschungsgäste (wie immer hier ganz anonym) diesen Blog liest (wenn ich das richtig verstanden habe). Also schreibe ich es einfach hier:

Liebe Resi, Isolde und Ann (Rabarbar, Nusch, Obit und Divan, schade, dass ihr nicht kommen konntet). Ich find’s toll, dass ihr mich überrascht habt. Ich hatte Spaß beim durch den Matsch laufen und auf dem Spielplatz in dem Rutschturm eingeengt Kekse zu essen und Tee zu trinken. Ich bin halt auch ein freakiges Ferkel. Ich hab mich auch sehr über die Geschenke gefreut. Wie ihr seht, erweist sich eure tolle Geschichte schon jetzt als besonders nützlich. Ich wünsche mir sogar, dass ich morgen noch mal Geburtstag hätte :) (Diesmal ging’s einfach nicht ohne Smilie, sonst kommt’s am Schluss noch falsch rüber und ihr glaubt mir das nicht).

Ich hoffe jetzt wirklich, dass das hier jemand der Betroffenen liest und es den anderen erzählt, denn ansonsten, ist das hier ein besonders sinnloser Post. Und damit meine ich nicht, wie die meisten meiner anderen Posts es sowieso sind, sondern dass mich jeder für verrückt hält, der diesen Blog liest. Aber damit kann ich umgehen, zumindest wenn ich hier darüber schreibe und nicht spreche…

Alt werden

Oktober 8, 2008 von Ulf

Sooo, wir haben jetzt ziemlich genau Mitternacht eines (hoffentlich) wunderbaren Mittwochs im Frühherbst, dem 8. Oktober. In zwei Minuten bin ich – laut meiner Geburtsurkunde – genau neunzehn Jahre alt und feiere den ersten Geburtstag, an dem man schlichtweg nur noch älter wird ohne auf irgendwelche besonderen Punkte (wie die Volljährigkeit oder so) hinzualtern und daraus resultierende Vorteile gewinnen zu können.

Nun gut, so viel Negatives an diesem Tag, der Rest soll schön werden! Also wünscht mir alles Gute. Ich geh’ erstmal pennen, dass ich nicht wieder erst um zwei Uhr mittags aufwache…

Studienfahrt, zweiter Teil

Oktober 3, 2008 von Ulf

Ich muss schon sagen: Meine Motivation ist gerade – mitten in den Ferien – an einem unerreichten Tiefpunkt angelangt. Viel lieber beschäftige ich mich mit The Force Unleashed und der Enhanced Version von The Witcher. Ein gutes und ein geniales Spiel.

Und meine Versuche einen Artikel zu PeterLicht für Keine Unterhaltung zu schreiben sind … sagen wir … ziemlich mies. Außerdem stört mich gewaltig, dass ich von meiner Studienfahrt bisher nur über die Busfahrt geschrieben habe und noch gar nichts Richtiges über Prag.

Also Prag kann schön sein, ist es aber nur an wenigen Orten wirklich. Die Altstadt gehört zu diesen Plätzen, selbst wenn man auch hier das Gefühl hat, dass alle Fassaden mal einen neuen Anstrich gebrauchen könnten. Unsere ersten beiden Tage in Prag waren von sehr viel Lauferei geprägt, zwei Tage reine Führung durch alles, was in Prag sehenswert ist. Der Pulverturm, das alte Rathaus und (wow, jetzt muss ich bei Wikipedia schon wieder die Namen nachschlagen…) die Prager Burg mit dem sehr beeindruckenden Veitsdom, die Karlsbrücke, dem Wenzelsplatz, das Tanzende Haus, jede Menge Synagogen usw.
Das klingt nicht nur anstrengend, das war es auch wirklich.

Dann ging’s noch nach Theresienstadt und Umgebung. Da hatten wir einen Führer, der unglaublich gut Deutsch sprechen konnte (und es sich scheinbar selber beigebracht hatte). Das war glaube ich am Donnerstag… äh, ich könnte mit dem Kursfahrt-Artikel noch ein paar Probleme bekommen. Aber da waren wir am Abend auf jeden Fall im schwarzen Theater, eine wirklich, wirklich, wirklich schlechte Erfahrung (die auch noch jeden 20 Euro gekostet hat). Es war so eine Mischung aus Pantomime, Tanz und  zu knappen Schwarzlichteinsatz, deren Geschichte man nicht wirklich verstanden hat, wenn man vorher nicht den Inhalt kannte (genau zwei Leute hatten sich den Pressetext zu dem Stück vorher durchgelesen). Die schauspielerische wie die tänzerische Darbietung war bescheiden und der Schwarzlichteinsatz, wie gesagt, zu knapp. Danach ging’s in die Hotelbar… das hat den Abend gerettet *hust*

Am Freitag gab’s noch einmal eine kurze Führung durch die Stadt, diesmal geleitet von unseren Lehrern, die sich diesmal besonders auf Architektur konzentriert haben, was nicht nur ich sehr ermüdend fand. Nachmittag war frei, dann ging’s auf die Moldau. Und wieder wurden wir über den Tisch gezogen (zuvor  9 von uns in einem Irish Pub). Die Schifffahrt hat für jeden 38 Euro gekostet. Dafür gab’s dann aber auch ein sehr kleines Buffet, bei dem bei meinem zweiten Besuch fast alles weg war. Und abgesehen davon, dass wir die Hälfte unserer Fahrt in Schleusen verbracht haben, wurde uns verdächtig schnell nach dem Ausstieg gesagt, dass eine Deko-Paprika von einem unserer Tische entwendet worden sein. Nach einer halben Stunde Diskussion im Kalten mussten wir den „Schaden“ bezahlen. Dass unser Busfahrer ebenso verdächtig verschwunden war, ließ uns allerlei Witzchen reißen, besonders da er bei uns spätestens auf der Fahrt nach Theresienstadt unten durch war, wo er uns etwa fünfmal fast umgebracht hätte (bin mir nicht ganz sicher, hab irgendwann aufgehört die Fast-Unfälle zu zählen). Am Samstag morgen ging’s dann erheblich schneller wieder nach Hause. Wir waren so gegen sieben Uhr abends wieder in Rheinbach.

Merkwürdig wie auch so eine Fahrt ohne nennenswerte Höhepunkte trotzdem viel Spaß gemacht hat, hing wohl mit der Gesellschaft zusammen, mit der man bis auf wenige Aufnahmen wirklich gut auskommen konnte.
So dann wäre das jetzt auch erledigt und ich kann diesen Blog wieder ruhigen Gewissens vor sich hin vegetieren lassen.

Studienfahrt Prag: Montag

September 28, 2008 von Ulf

Hey, ich will Baldur’s Gate 2 spielen, aber ich finde es nicht mehr…

Die Hinfahrt

Dann schreibe ich eben ein bisschen über meine Studienfahrt nach Prag. Das mache ich vor allem aus einem Grund: Wenn ich mir jetzt keine Notizen mache (oder eben diesen Post) würde ich zu viel vergessen und da ich den Artikel für den Jahresbericht und die Abizeitung schreiben darf, will ich so wenig wie möglich vergessen. An sich kein Problem, aber zurzeit hätte ich ausschließlich zu meckern und das mache ich in Artikeln nur sehr ungern.

Aufgestanden bin ich um halb vier… also morgens. Keine schöne Sache, aber Abfahrt war in Rheinbach um 5 Uhr und dann doch lieber etwas früher aufstehen als dann später hetzen zu müssen. Und das frühe Aufstehen hat sich bewährt, ich war pünktlich. Der Bus leider nicht.

Eine Busfahrt, die ist unlustig!

Die Strecke von Rheinbach nach Prag beträgt etwas mehr als 700 Kilometer. Wie lange haben wir mit unserem Reisebus gebraucht? Etwas mehr als 16 Stunden! Wir waren also im Durchschnitt mit ca. 45 km/h unterwegs. Nicht ganz: Nach einer Stunde (so gegen halb sechs) durften wir uns über eine Verzögerung von drei Stunden freuen. Nein, kein Stau, sondern extreme Rauchbildung im hinteren Teil des Busses, ziemlich genau da, wo der Motor ist. Wir natürlich gerade mitten auf der Autobahn, als von hinten Rufe kommen: „Der Bus brennt!“. Wir halten also auf der rechten Fahrspur, denn der Abschnitt, auf dem wir uns befinden, hat dummerweise keinen Standstreifen, steigen so schnell wie möglich aus und kriegen schon mit, dass der Bus nicht brennt. Stattdessen bittet uns unser Busfahrer um stilles Mineralwasser, irgendwas sei mit der Kühlflüssigkeit nicht in Ordnung gewesen. Nach einer Dreiviertelstunde geht’s weiter, zuerst zur Tankstelle (für richtige Kühlflüssigkeit), denn nach Aussage des Busfahrers (und des Mechanikers später) hat sich das Ventil des Behälters gelöst (war wohl nicht richtig festgedreht), das heiße Wasser ist rausgespritzt und auf dem Motor verdammt (-> Rauch) und das Glycerin, das diese Flüssigkeit vorm Einfrieren schützen soll, hat den Gestank verursacht, wegen dem wir ein Feuer vermutet hatten.
Das hat anfangs natürlich niemand geglaubt, denn der Bus war alt und hat es auf der bisherigen Fahrt wohl nur selten über die Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h geschafft. Deshalb ging’s noch zur Werkstatt, denn einen Ersatzbus wollte uns das Unternehmen nicht stellen. Da wurde uns nach einiger Zeit diese Geschichte  vom „Meister“ erzählt (der Busfahrer hatte es etwas vager gesagt). Das waren also die ersten 4 Stunden unserer Fahrt und es wurde nicht besser. Wirklich schnell sind wir nie gefahren und nachdem was so nach hinten durchgedrungen ist, hatte der Fahrer den Bus auch nicht so richtig im Griff (besonders das Scheiße-Sagen beim Schalten hat sich schnell rumgesprochen). In Prag waren wir schließlich auch noch über 1 1/2 Stunden und haben einem Straßenschild beim Einlenken einen Knick verpasst, Sparta Praha-Fans beim selben Einlenkversuch den Weg versperrt (zu unserem Glück hatte ihre Mannschaft wohl gewonnen), sind halb in eine Straßenbahn-Unterführung reingefahren, haben bei mehreren Wendeversuchen für mehrere Minuten den armen Tschechen die Straße komplett versperrt usw. War wirklich schrecklich! Unfähigkeit bewies unserer Fahrer übrigens nicht nur an diesem Tag.

Wir waren dann so gegen 22 Uhr wirklich am Hostel. Dann hieß es Zimmer beziehen und im nahen McDonalds erst mal essen gehen, denn Restaurants hatten in der Umgebung leider keine mehr auf. Anschließend gings noch in die Bar, in der es es – zur Feier unserer Ankunft oder so – eine Happy Hour gab, was im Klartext hieß: 0,5 l Bier für 25 Kronen (also einen Euro). Anstrengender Tag, angenehme Nacht.